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Nach 12000 Stunden "bunte Falter" verabschiedet Rektorin zitiert Popband / Elternratsvorsitzende lässt Reinhard Mey singen Die Auszeichnung "Abby 2011" bekamen die Jahrgangsbesten Christine Maaß und Niklas Sense sowohl für gute Leistungen als auch für ihre hohe soziale Kompetenz. "Wir sind uns immer auf Augenhöhe begegnet", sagte Schulleiterin Inge Kerlinski und verabschiedete den ehemaligen Schulsprecher Niklas Sense mit Bedauern. Sein bemerkenswertes Engagement in vielen Bereichen des Schullebens und darüber hinaus sei beispielgebend. "Immer gut gelaunt, gut vorbereitet, präsent und kompetent: ein toller Typ und ein Vorbild für Schüler und Lehrer", lobte Kerlinski.
Begleitet von Musik und unter Beifall der Eltern, Freunde und Mitschüler waren die Abiturienten zuvor in die Mensa eingezogen. In einer Rede, die den Kürzerekord brach, riet die Schulleiterin den jungen Leuten, ihren eigenen Weg zu gehen. "Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär' nur deine Schuld, wenn sie so bleibt", zitierte Inge Kerlinski die Band "Die Ärzte". Mit einer Hymne der 11D unter dem Titel "Ich fing hier ein neues Leben an" und einer Blume für jeden ihrer Lehrer und Tutoren bedankten sich die Schüler bei ihren pädagogischen Wegbegleitern. "Wir haben als Team gegen das Abitur gekämpft und gewonnen", zogen Hanna Fuchs und Niklas Sense Bilanz. Aus den Raupen, als die sie sich einst in der Sekundarstufe I empfunden hätten, seien jetzt bunte Falter geworden. Eine "reife Leistung", bescheinigte Hambergens Bürgermeister Bernd Lütjen den IGS-Abiturienten des Jahrgangs 2011. Insgesamt 12000 Schulstunden hätten sie in 13 Schuljahren abgesessen, rechnete er ihnen vor. Er machte ihnen Mut, nicht immer den geraden Weg zu gehen und wünschte ihnen Glück bei der Verwirklichung ihrer Zukunftspläne. Mit Reinhard Meys per Video eingespielter musikalischer Erinnerung an den Zeugnistag und die Rückenstärkung durch seine Eltern überraschte und rührte die Schulelternratsvorsitzende Heike Schumacher das Publikum. "Wohin ihr jetzt auch geht, eure Eltern sind für euch da und stehen hinter euch", bestärkte sie als stolze Mutter die Abiturienten. Im Namen der Lehrer verabschiedeten Anne Krüger und Sek-II-Leiter Michael Berthold die jungen Leute. Sie führten einen humorvollen Dialog über das Suchen und Finden des eigenen Lebensweges, über Irrwege und Ankünfte beim Erwachsenwerden. Wer erkennen wolle, was falsch und was richtig sei, müsse eine Entscheidung treffen und zur Tat schreiten. Mit Jorge Sempruns Aussage "das Leben hat mich gerufen" entließen sie die Schüler in den nächsten Lebensabschnitt. |